Autor: admin
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Mein Trauzeuge Marc 😢

Heute bin ich bei meiner Recherche alter Bilder auf ein Bild von ihm gestossen.
Ich habe viele schöne Erinnerungen an meine gemeinsame Zeit mit Marc. Das will ich in meinem Herzen behalten.
Unvergessen sind mit Marc folgende Ereignisse:
- Gemeinsames Chili-Kochen in Göttingen, kurz vor einem wichtigen Werder-Spiel: Das Essen war fast fertig, als aus der Küche ein überlautes Seufzen und direkt dahinter ein zischendes „FUCK!“ folgten. Ich hatte es mir mittlerweile mit der Beck’s-Kiste zwischen den Beinen auf dem Sofa bequem gemacht. Bumms ging die Küchentür auf. Im Türrahmen stand Marc mit seinem typischen „ICH-RASTE-GLEICH-AUS“-Grinsen. Marc: „Problem!?“ Ich blickte über die Schulter zu Marc und sagte Louis-de-Funès-mäßig: „NEIN! DOCH! OH!“ Er: „Komm mal in die Küche, du Satan!“ Ich gehorchte. Ein Blick in den Kochtopf – und wir beide prusteten los, brüllend vor Lachen. Marc: „Mir ist der Deckel vom Pfefferstreuer – natürlich frisch gefüllt – abgefallen …!“ Ich, schon mit Tränen in den Augen: „Und jetzt??? Soll ich den Pfeffer jetzt absaugen, oder was!? Mann, rühr um, Fußball geht los, wir haben genug Bier zum Löschen, scheiß drauf, wird schon gehen!“ Löffel genommen, die oberste Pfefferschicht bestmöglich entfernt, umgerührt, riesige Portion Chili mit Reis aufgetan, Gabel geschnappt – und zack saß ich wieder vor dem Fernseher! Marc aus der Küche: „Okay …!?“ WIE SOLL ICH SAGEN: Es war schon scharf!!!
- 1999: Pokalfinale SV Werder Bremen gegen Fucking Bayern München. Die Scheiß-Bayern hatten gerade, ganz und gar herrlich, das Champions-League-Finale gegen Manchester United verloren – durch so viel Dummheit in der Nachspielzeit, dass es eine wahre Freude für einen echten Bayern-Hasser wie mich war. Auf der Zugfahrt nach Berlin mussten wir in Magdeburg umsteigen. Wir hatten Zeit, also mal kurz einen Blick in die Magdeburger Innenstadt werfen. Also raus aus dem Bahnhof, wo eine Horde Bayern-Fans auf uns wartete. Ich guckte voller Sorge Marc an: „Jetzt gibt’s auf die Fresse!?“ „Scheiße!“ Blick zurück in den Bahnhof: einige Werder-Fans direkt hinter uns, also Flucht nach vorne: „HURRA! HURRA! DIE BREMER, DIE SIND DA!!!“ Schon wurden wir aus dem Bahnhof geschoben … und dann … ÜBERRASCHUNG … SENSATION … Verbrüderung mit den angeschlagenen Bayern-Fans. Ich habe in meiner Angst einen Bayern-Fan umarmt, er erwiderte es, und Marc, der Idiot, gleich zu einem Bayern-Sepp: „Sag doch mal: Wie war das am Mittwoch gegen Manchester, braucht ihr eine Therapie??“ Jetzt gibt’s auf die Fresse, dachte ich!? Ich suchte zur Sicherheit schon mal nach einem Fluchtweg. Die haben nur gelacht: „Wollen wir nicht drüber reden!?“ Na dann … HÄHÄ!!! Werder gewann natürlich das Finale im Elfmeterschießen, nachdem ausgerechnet die Obervollpfosten Effenberg und Matthäus verschossen hatten. Nach dem letzten Fehlschuss von Matthäus hatte ich den ganzen Block im Berliner Olympiastadion im Arm – laut schreiend und den Verstand verlierend!
Zur Erinnerung hier noch mal der Link zur Zusammenfasung inkl. Elfmeterschiessen:
MARC UND ICH WAREN DABEI!!!
- Ebenfalls legendär war die Hochzeit von Monika und mir ein Jahr später. Von Marc, der ein sensationeller Fotograf war, hatten wir uns Bilder von unserer Hochzeit gewünscht. Marc lief also den ganzen Tag mit seiner Kamera herum und machte Bild auf Bild. In der Kirche saßen oder standen – ich weiß es gar nicht mehr genau – Monika und ich mit Blick auf den Pastor, hochkonzentriert und erwartungsfroh. Ich wähnte Marc mit der Kamera rechts neben mir. Plötzlich hörten wir ein polterndes „Scheiße“. Gelächter hinter uns. Gelächter beim Pastor. Ich guckte nach rechts und sah Marc gute drei Meter neben mir, wie er sich aufrappelte, mit hochrotem Kopf, aber triumphierend mit der hochgehaltenen Kamera in der rechten Hand. 😀 Marc hatte sich seitlich an uns heranschleichen wollen, dabei eine Treppe übersehen und sich im Bemühen, seine Kamera nicht zu zertrümmern, komplett auf die Fresse gelegt. Nicht verletzt, Kamera heil, den Spott der Gesellschaft für den Rest des Abends sicher.
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Jahresrückblick 2025
Eigentlich sollte ich mir wohl für so einen Jahresrückblick einen Plan und/oder eine Struktur überlegen. Was will ich los werden?
Äh, auf keinen Fall werde ich das Jahr mit einem Plan beenden!!! Hatte bis jetzt keinen Plan für diese Homepage, und ich will mir auch in Zuknft keinen machen. 😀 BASTA!
Wo mit ich schon bei meinen ersten wichtigen Thema wäre: Meine geile Homepage! Also…ICH FINDE SIE GEIL! Was andere darüber denken ist mir erfahrungsgemäß scheißegal. Ich mache das hier nur für mich. ALSO: Lesen und Fresse halten…oder eben loben. Loben finde ich gut: „Lars, haste du fein gemacht!“
Ich schreibe ein anderes Mal weiter, sollte mir eigentlich Spaß machen im Moment fallen mir aber nur die Vollidioten ein, die mir fast das Jahr versaut hätten, aber eben nur fast.
An dieser Stelle wollte ich eigentlich was Intelligents schreiben. man hat mich wieder ins Bockshorn gejagt. Bei Werder. AuF der Suche nach einer Defintion bin ich dabei dank Google auf folgende herrliche Erklärung getroffen
Exkurs: „Haberfeldtreiben: Eine populäre Erklärung bezieht sich auf einen alten bayerischen Brauch, das sogenannte Haberfeldtreiben. Dabei wurden Verbrecher zur Reue gezwungen, indem man sie in ein Ziegenfell einnähte und vor Gericht trieb. Der peinliche Auftritt sollte sie demütigen. „Haber“ ist eine Ableitung des lateinischen Wortes caper für Ziegenbock.“
Geil, die Bayern wieder. Wenn ich Bundeskanzler werden sollte führe ich das als Erstes wieder ein! Super, da treibe ich dann gewisse Vorstandsmitglieder vor Gericht eingenäht in ein Ziegenfell vor Gericht, um sie zu demütigen! Das wäre so schön, alles im Fernsehen und im Livetream bei YouTube!
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Manchmal verschlägt es mir schlichtweg die Sprache
Heute ist schon der 18.12.2025. Mein Kopf dreht sich im Kreis, immer wieder. „Deshalb Lars: genieße jeden einzelnen Tag und fokussiere Dich mehr auf die Dinge, die Dir Freude bereiten!“ Das ist leichter gesagt als getan. Ach Fuck, Mann, ich kann das gerade nicht in Worte fassen.

Dicky Lars, Mama Irene, Petra, Nicole (Nicci) und Papa Hans-Ulrich 1969 Es gibt Menschen, die in der Lage sind zu erkennen, wann es Zeit ist für weiche, sanfte Zwischentöne.
Dirk ist so ein Mensch. Solche Menschen beeindrucken mich. Er schreibt einem Dinge, die den Finger positiv auf die Wunde legen – nicht verletzend, sondern sensibel. Bereit für die Zwischentöne, die dumme Menschen nicht erkennen.
Er hört zu, stellt sich nicht über einen, sondern begleitet einen durch schwierige Zeiten, als würden wir uns schon Ewigkeiten kennen. Wir haben uns noch nie gesehen, haben aber schon telefoniert und uns ausgiebig unterhalten.
Dirk ist ein Mensch, den ich gerne um mich habe. Man sollte gut zuhören, wenn er etwas sagt – das tue ich gerne. Ein ganz feiner Mensch, der, glaube ich, gar nicht weiß, wie sehr ich ihn mag.
Ich habe heute meiner Schwester Nicole das obige Bild per WhatsApp gesendet.
Ich hatte das Bild gestern ziemlich gut „remastert“. Ich kämpfe seit Wochen mit mir, ob ich den Kontakt zu meinen Schwestern suchen sollte.
NÖ!
Die Antwort, die ich bekommen habe, werde ich weder zitieren noch kommentieren.
Alles Gute, Schwesterchen! Ich komme auch sehr gut ohne dich und deine selbstgefällige Art durchs Leben. Ganz sicher!
Ein Problem weniger! Fein!
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Fanfreundschaft im Paulaner!
Spontanes Selfie mit zwei symphatischen Stuttgart-Fans. Freundlich, aufgeschlossen und wirklich total nett.
„Auf ein gutes Spiel heute Abend!“
So geht’s!











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Bobby Fischer
Zeit für den Besten aller Zeiten!
Da mache ich meine eigene Schachseite auf und vergesse fast mein Idol: Bobby Fischer!
Für mich der beste Schachspieler aller Zeiten. Ein Wahnsinniger! Ein Psychopath! Mein Vorbild!
Vor allem aber: EIN GENIE!!!
Unvergessen sind seine „unsterbliche Partie gegen Donald Byrne 1956“ oder sein Meisterwerk im WM-Titelkampf gegen Boris Spasski 1972, sechste Partie, als Boris Spasski nach der Aufgabe dieser Partie aufstand und Bobby Fischer respektvoll anerkennend Beifall klatschte.

© Chessbase.com / Bobby Fischer – Boris Spassky, WM 1972 Ich mag Menschen mit Ecken und Kanten – Enthusiasten, Fanatiker, Spinner, Verrückte –, aber vor allem einen unfassbar guten Schachspieler!
Ich werde in diesem Leben hoffentlich noch die Chance bekommen, nach Island zu fliegen, um mir dort sein Grab ansehen zu können.
Unabhängig von der „Unsterblichen“ war für mich eine tolle Partie die gegen Pal Benko, 1963, als Bobby Fischer in folgender Stellung:

… den Zauberzug:

… den Zug 19.Tf6!! auspackte!!! Der Zug verhindert den schwarzen Verteidigungszug …f5 (19.e5? f5!) , droht Txd6 und natürlich die Hauptdrohung e5! nebst Matt auf h7.
Benko versuchte noch 19…Kg8 (19…dxc3 e5!! oder 19…Lxf6 20.e5!!) 20. e5! h6 21.Se2! (21.Se4! geht auch) und 1-0
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Knecht Ruprecht
HO! HO! HO!
Von drauß‘ vom Walde komm ich her,
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Werdersitzen
Sah ich fröhliche Schacher blitzen!
…und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen der Olli hervor.
Und wie ich strolch‘ durch des finstern Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell´,heb deine Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan,
Alt und Jung sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!“
Ich sprach: „Oh lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo’s eitel gute Kinder hat.“„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier;
denn Marzipan und Mandelkern
essen fromme Olafs gern.“„Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: „Die Rute, die ist hier;
doch für den Milde nur, den Schlechten,
den trifft sie auf den Teil den rechten!“Olli sprach: „So ist es recht;
so geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
Von draußen, vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich’s hier innen find!
sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?(Eigentlich von Theodor Storm / leicht abgewandelt von Lars Milde)
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Ein Mann, der Freunde hat…
„Denke immer daran:
Ein Mann, der Freunde hat,
ist niemals ein Versager!“…aus dem Film „Ist das Leben nicht schön???“

…von links nach rechts: Marga und Lars 
…von links nach rechts: Robert und Lars 
…von links nach rechts: Noah, Oliver (!) und Lars -
Dinner for one
Jedes Jahr an Sylvester (31.12.) ist Lars eine halbe Stunde weg. Wo ist er denn???

Lars guckt, möglichst schon leicht alkoholisiert, eine halbe Stunde in irgendeinem regionalen Fernsehsender gerne im Norddeutschen Rundfunk (NDR) „DINNER FOR ONE„! Ohne diese Kultsendung kann ich das abgelaufene nicht würdig verabschieden. Ich bin 58 Jahre und habe noch die das neue Jahr ohne DINNER FOR EINGELEITET!
…und damit fangen wir auch dieses Jahr nicht!
By the way: Gute Vorsätze habe ich nie, wird eh nix. Oder!?
- Ich will, dass es meiner Familie gut, weil ich sie liebe!
- Ich will nur gesund bleiben oder werden, je nach Befinden.
- Ich wünsche allen dummen Menschen Keuchhusten, mir kreative Ideen für Schachpartien und noch bessere Schachartikel.
- Ich will meine Freundschaften pflegen, Robert und Marga, ohne euch geht nichts.
- Ich will weiter abnehmen, verdammte Süßigkeiten…
In diesem Sinne: Guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr!
