Erster Satz im Video von Cat Stevens: „I have a very good son!!!“
It’s not time to make a change Just relax, take it easy You’re still young, that’s your fault There’s so much you have to know Find a girl, settle down If you want you can marry Look at me, I am old but I’m happy
I was once like you are now and I know that it’s not easy To be calm when you’ve found something going on But take your time, think a lot Think of everything you’ve got For you will still be here tomorrow but your dreams may not
Oh, how can I try to explain? ‚Cause when I do he turns away again It’s always been the same, same old story From the moment I could talk I was ordered to listen Now there’s a way and I know that I have to go away I know I have to go
It’s not time to make a change Just sit down, take it slowly You’re still young, that’s your fault There’s so much you have to go through Find a girl, settle down If you want you can marry Look at me, I am old but I am happy
All the times that I’ve cried Keepin‘ all the things I knew inside It’s hard but it’s harder to ignore it If they were right I’d agree But it’s them they know, not me Now there’s a way and I know that I have to go away I know I have to go
Heute wurde meine Mutter beerdigt. 88 Jahre alt ist sie geworden. Ich werde sie extrem vermissen.
Meine Mutter war eine wunderschöne Frau: Hier mit meinem Vater auf Capri
Emotionale Gedanken sind mir in den letzten Wochen durch den Kopf geschossen. Emotionale Erinnerungen.
Komischerweise fallen mir immer nur die positiven Geschichten ein.
Dinge, die mich als Mensch geformt haben: Ich habe zu Beginn meiner frühen Kindheit von meiner Mutter gelernt, dass man Erwachsenen zur Begrüßung die Hand gibt, die Hand kräftig drückt, sie dabei ansieht und einen Diener macht – ein Kopfnicken, um dem Erwachsenen seinen Respekt zu zollen. Ich mache den Diener heute noch, ganz unbewusst, automatisiert. Es hat ganz sicher nicht geschadet, in meinem Leben gut erzogen worden zu sein. Danke, Mama!
v.l.n.r.: Lars, Mama Irene, meine Schwester Petra, mein Vater Hans-Ulrich und meine Schwester Nicole
Eine einzige Backpfeife habe ich von ihr bekommen. Sehr lehrreich: Man lügt seine Mutter nicht an … oder besser … Mütter sind nicht blöd! Eine wirklich schöne Geschichte, die es verdient hat, einmal aufgeschrieben zu werden.
In Syke, wo ich groß geworden bin, hatten wir den täglichen Genuss, Brötchen jeden Morgen an die Haustür geliefert zu bekommen – ein herrlicher Service. Eines Abends kam meine Mutter in mein Zimmer und fragte mich, ob ich noch ein Brötchen zum Abendbrot essen wollte. Ich bejahte und bekam es in mein Zimmer geliefert.
Irgendwie hatte ich aber gar keinen Hunger, also versteckte ich das Brötchen in meinem Mülleimer und kam mir sehr clever vor. Was ich kindlicher Trottel aber idiotischerweise nicht bedacht hatte, war, dass meine Mutter, wenn ich in der Schule war, mein Zimmer aufräumte und die Mülleimer leerte.
Einen Tag später: „Ein Brötchen?“ – „Ja.“ Geliefert. Ab damit in den Mülleimer. Hat ja gestern auch funktioniert.
Eine halbe Stunde später schickte mich meine Mutter unter einem fadenscheinigen Vorwand in den Keller und muss wohl den Mülleimer kontrolliert haben.
Gut gelaunt betrat ich mein Zimmer. Meine Mutter hinterher: „Na, hat das Brötchen geschmeckt?“ – „Ja!“ RUMS! Einschlag linke Backenseite → Kaliber: brauch ich nicht noch mal! „Lüg mich nie wieder an!“, sprach’s, drückte mir den Mülleimer in die Hand und verließ mein Zimmer.
Hab ich meine Mutter noch mal angelogen? Nein! Bin ja nicht blöd und lerne schnell!
Danke liebe Nicci und liebe Petra für dieses wundervolle Lied!
Herbert Grönemeyer: Der Weg…
Ich kann nicht mehr sehen Trau‘ nicht mehr meinen Augen Kann kaum noch glauben Gefühle ha’m sich gedreht Ich bin viel zu träge Um aufzugeben Es wär‘ auch zu früh Weil immer was geht
Wir waren verschworen Wären füreinander gestorben Haben den Regen gebogen Uns Vertrauen geliehen Wir haben versucht Auf der Schussfahrt zu wenden Nichts war zu spät Aber vieles zu früh
Wir haben uns geschoben Durch alle Gezeiten Haben uns verzettelt Uns verzweifelt geliebt Wir haben die Wahrheit So gut es ging verlogen Es war ein Stück vom Himmel Dass es dich gibt
Du hast jeden Raum Mit Sonne geflutet Hast jeden Verdruss Ins Gegenteil verkehrt
Nordisch nobel Deine sanftmütige Güte Dein unbändiger Stolz Das Leben ist nicht fair
Den Film getanzt In einem silbernen Raum Vom goldenen Balkon Die Unendlichkeit bestaunt Heillos versunken, trunken Und alles war erlaubt Zusammen im Zeitraffer Mittsommernachtstraum
Du hast jeden Raum Mit Sonne geflutet Hast jeden Verdruss Ins Gegenteil verkehrt
Nordisch nobel Deine sanftmütige Güte Dein unbändiger Stolz Das Leben ist nicht fair
Dein sicherer Gang Deine wahren Gedichte Deine heitere Würde Dein unerschütterliches Geschick
Du hast der Fügung Deine Stirn geboten Hast ihn nie verraten Deinen Plan vom Glück Deinen Plan vom Glück
Ich gehe nicht weg Hab‘ meine Frist verlängert Neue Zeitreise Offene Welt Habe dich sicher In meiner Seele Ich trag‘ dich bei mir Bis der Vorhang fällt Ich trag‘ dich bei mir Bis der Vorhang fällt
Ich will mich nicht verändern, ich lasse mich nicht verbiegen, ich bin zufrieden mit mir!
Gestern geschrieben, heute schon hinfällig.
Ich muss funktionieren.
Ich muss Vorbild für meine Kinder sein! Bin ich das nicht schon seit 24 Jahren in Perfektion!?
Was sollen andere von mir denken, wenn ich nicht den Erwartungen entspreche? Sollte mir das nicht scheißegal sein?
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht.
Ich hasse Beerdigungen, ich hasse bis auf meinen Sohn und seine Freundin alle, die da aufschlagen, am Grab heulen und zehn Minuten später fröhlich an der Kaffeetafel sitzen und sich lustige Anekdoten erzählen. Leichenschmaus!? Was für eine verlogene Scheiße!
Ich fahre hin. Werde den Erwartungen entsprechen. Alle werden sich freuen, dass Lars mal wieder funktioniert.
Nur der kleine Dicke wird leiden und gute Miene zum bösen Spiel machen, sich und sein Leben hassen.
IST DAS NICHT SUPER!?
Was wirklich wichtig ist, ist dieses Bild:
v.l.n.r.: Natalie, Mama Irene und mein Sohn Noah
Mama, du weißt wie sehr ich Dich geliebt habe und immer lieben werde!
Jedes Jahr an Sylvester (31.12.) ist Lars eine halbe Stunde weg. Wo ist er denn???
Lars guckt, möglichst schon leicht alkoholisiert, eine halbe Stunde in irgendeinem regionalen Fernsehsender gerne im Norddeutschen Rundfunk (NDR) „DINNER FOR ONE„! Ohne diese Kultsendung kann ich das abgelaufene nicht würdig verabschieden. Ich bin 58 Jahre und habe noch die das neue Jahr ohne DINNER FOR EINGELEITET!
…und damit fangen wir auch dieses Jahr nicht!
By the way: Gute Vorsätze habe ich nie, wird eh nix. Oder!?
Ich will, dass es meiner Familie gut, weil ich sie liebe!
Ich will nur gesund bleiben oder werden, je nach Befinden.
Ich wünsche allen dummen Menschen Keuchhusten, mir kreative Ideen für Schachpartien und noch bessere Schachartikel.
Ich will meine Freundschaften pflegen, Robert und Marga, ohne euch geht nichts.
Ich will weiter abnehmen, verdammte Süßigkeiten…
In diesem Sinne: Guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr!
Werder 8 v. l. n. r.: Hans-Jürgen Hund, Noah Johann auf der Heide, Frederick Hardeel, Xenia Erika-Joyce Marschlich, Lars Milde, Mykyta Halushka und Yannik Steiniger
Die neu formierte Mannschaft Werder 7 um Teamkapitän David Feichtner musste am zweiten Spieltag gegen die starken Kattenescher antreten, die einen höheren DWZ-Durchschnitt alsunsere Truppe haben. Aber was nützen all die unwichtigen Zahlen, wenn auf einmal eine hochmotivierte Werder-Truppe, bestehend aus talentierten Jugendlichen von der Weser, anreist, um zu zeigen: „WIR WOLLEN WEITER GEWINNEN UND AUFSTEIGEN!“
Gar nichts!
MF David Feichtner spielte eine wirklich sehr gute Partie: Solide, leicht vorteilhaft Eröffnung, gute Mittelspielführung und sehr starke Endspielleistung. Entfernter Freibauer…muss man erst einmal so vortragen. Chapeau, David!
Paul Klugkist war am zweiten ebenfalls siegreich, ebenso so wie an Brett 3 Haktan EmirBiricik. Sein Gegner fiel auf ein bekanntes Motiv herein:
Nach 9…Dxb2?? 10.Sa4! war die Dame weg. Der Rest war Schweigen: 1-0
Von Leonardo Völpel wurde mir nur überliefert: er hat verloren, kann passieren, Hauptsache die Mannschaft hat gewonnen.
Schietwetter in Bremen, aber gute Laune überall beim Sommerferienprogramm der Schachabteilung! Simultan mit IM David Lobzhanidze, Endspieltraining, freie Schachpartien überall, Fußball zum Austoben in der Mittagsphase, Fachsimpelei hier, Kekse futtern da, Apfelschälung vom Fachmann, Endspielstudien, Schachfilm gucken und Kissenschlachtähnliche Ausschreitungen mit unseren Maskottchen: Da war ordentlich was los in der Schachabteilung!
Vom 04.08.25-08.08.25 fand in den Clubräumen der Schachabteilung das Sommerferienprogramm statt. Die Beteiligung war sehr erfreulich; allein am ersten Tag waren deutlich über 20 Kinder erschienen! Unter der Regie von Oliver Höpfner und Cheftrainer IM David Lobzhanidze, unterstützt von Noah Johann auf der Heide und dem Berichterstatter, fegten kleine und große Schachenthusiasten durch die heiligen Hallen in der Hemelinger Straße. Im Laufe der Woche entwickelte sich eine regelrechte Gruppendynamik, die ich so auch noch nie erlebt habe. Waren zu Beginn der Woche noch diverse kleine Grüppchen unterwegs, die sich schüchtern auf bekannten Terrain bewegten, so schloss sich die Gruppe am letzten Tag final zusammen. Jeder spielte mit jedem Schach, und es wurden große Mengen Kekse und Äpfel vertilgt.
Wir begrüßten zahlreiche Gäste, u.a. drei indische Kinder, die zu Beginn der Woche etwas schüchtern unter sich sein wollten, sich aber im Laufe der Woche ganz toll in die Gruppe integrierten, Ihre Scheu ablegten und stundenlang mit allen Kindern und Erwachsenen Schach spielten.
Mitte der Woche betrat um die Mittagzeit eine junge Dame unseren Turnierraum, die wir zunächst irrtümlich für eine Mutter hielten. Katarina, eine slowenische Studentin, hatte von unserer schönen Veranstaltung gehört und wollte in Bremen Schach spielen. Keine Anfängerin, wie David Lobzhanidze in der ersten Partie schnell erkennen musste, eine hübsche Mattsetzung war die Folge. Auch der Berichterstatter musste in mehreren Partien leidvoll anerkennen: „Katarina kann sehr gut Schach spielen!“
…und da Katarina gut vernetzt an der Uni in Bremen ist, brachte sie am Folgetag noch einen zweiten erwachsenen Gast mit: Andrea aus Mexiko. Ebenfalls eine routinierte Schachspielerin, die viel lachte und sichtlich Spaß daran fand gegen Große und Kleine zu spielen. Sie staunte nicht schlecht, als unser amtierender Bremer U8-Meister Jari (auf dem Bild spielt sie mit Paul) ihr demonstrierte, dass unsere Jüngsten auf dem Weg sind sehr gute Schachspieler zu werden und sie in einer sehenswerten Partie schlug.
Amelie und Solina testen das 3-D-Schach. Mr. Spock lässt grüßen!
Nina trainiert Endspiele mit Lars. Springer und Läufer haben wir nicht geschafft. Kommt hoffentlich nie!
Oliver spielt und trainiert mit unseren indischen Gästen.
…die Zockergruppe aus Raum 2…
…Simultan mit IM David Lobzhanidze…
…Johannes an einem der zahlreichen Laptops, die die ganze Woche heiß begehrt waren.
Fritz und fertig von unserem Sponsor Chessbase, Schach-Pac-Man(!) und zahlreiche Kinder- und Schachfilme erlangten sehr große Beliebtheit. Das Veto des Berichterstatters, auf den in meinen Augen nicht kindgerechten Schach-Film „Bauernopfer“ über Bobby Fischer zu verzichten, wurde unter leichtem Murren akzeptiert.
…Mitorganisator, Duplo- und Pizzabeschaffer Noah in einer spannenden Partie mit Nina…
…bunte kindgerechte Schachbretter. Das grau-schwarze Harry-Potter-Schachbrett war schön anzuschauen, aber unpraktisch, bei fast jedem Zug mähte man die Figuren um…aber das gleiche Brett wie im Film!
Fazit: Eine tolle, lebhafte Veranstaltung!
Zufriedene Kinder, glückliche Eltern, beeindruckte Gäste und zum Schluß hin erschöpfte Organisatoren.
Am 22.07.2025) war ich mit meinem Freund Oliver Höpfner zum Essen im Italienischen Restaurant Hostaria Tano in der Bremer Innenstadt. Es ist Ferienzeit, irgendwie sind alle weg, also wollten wir mal chic essen gehen und ein bisschen quatschen.
L A N G W E I L I G !?!?!?Nicht ganz…
Oliver bestellte „Cannelloni Ricotta E Spinacci Al Forno (Lasagne Nudel und Spinat-Ricotta in Béchamelsoße), und ich machte mich über „Gnocchi Gorgonzola E Carne (geschnetzeltes Rindfleisch in Gorgonzolasoße) her.
Während des wirklich fantastischen Essens jagte eine Anekdote die nächste, und wir vergaßen komplett die Zeit. Nach knapp drei Stunden bei leckerer Rhabarberschorle und reichlich Alsterwasser fiel uns dann aber doch auf, dass wir im Restaurant die einzig verbliebenen Gäste waren, also bezahlten wir und wollten eigentlich nur noch ein kleines Eis auf dem Weg nach Hause essen und schlenderten Richtung Bremer Marktplatz, der durch eine herrliche Baustelle frei von jeglichem Straßenbahnlärm war. Also entschlossen wir uns bei Café Stecker einzukehren und noch ein Stück Torte zu essen!? Gewichtsmäßig Harakiri…aber … ach komm, egal!
Dann kamen wir auf die verwegene Idee eine Partie Kaffeehausschach zu spielen, aber ohne Schachbrett? Handy! Na klar! Problem gelöst und los ging’s.
1.Sf3 g6 2.c4 Lg7 3.Sc3 c5 4.g3 Sc6 5.Lg2 e6 6.d3 Sge7 7.0–0 0–0 8.Ld2 d5 9.cxd5 exd5 10.a3 a6 11.Dc2 Tb8 12.Sa4 b6 13.Tab1 Sf5 14.e3 h6? [Der Plan war Le6 spielen zu können, ohne von Sg5 belästigt zu werden. Die leckere Lübecker Marzipantorte, die ich zwischen den Zügen verspeiste lenkte mich allerdings etwas ab, denn ich hatte vergessen, dass der Zug …Sf5 dem Sc6 die Deckung nimmt! Mist!]
15.b4! [Natürlich! Bauer weg, super!] 15…c4 16.dxc4 dxc4 17.Dxc4 Se5? [17…b5! 18.Dxc6 Lb7 19.Dc2 bxa4 20.Dxa4 Lxf3 21.Lxf3 Dxd2 22.Dxa6 Das konnte ich gar nicht berechnen…; 17…Ld7 18.Db3 Le6 19.Dd1 Sa7 …und das auch nicht…] 18.Sxe5 Dxd2 19.Sc6 Le6 20.Dc1 Dd7 21.Sxb8 Dxa4 [21…Txb8?! …ist auch nur unwesentlich besser…der Rest sollte Schweigen sein, aber meine Ex-Trainerin WIM Veronika Exler (Gruß geht raus!!!) hat immer gesagt: „Nicht zu früh aufgeben! Restliche Figuren maximal aktiv aufstellen und hoffen, dass Dein Gegner auch mal einen Fehler macht!“] 22.Sc6 Tc8 23.g4 Ld7 24.gxf5 Lxc6 25.fxg6 fxg6 26.Dc4+ Kh7 27.De6 Ld7 28.Dxb6 Dxa3 29.Le4 Lf5 30.Lxf5 gxf5 31.Db7 Tg8 32.Ta1 Dd3 33.Txa6 Kh8 34.Ta8??
Ich überlegte hier ungefähr fünf Minuten, mittlerweile ohne von Kuchen und Kaffee abgelenkt zu sein, und sagte währenddessen wörtlich zu Oliver: „Es kann doch nicht sein, dass ich einen Turm auf g8 habe und der weissse König seelenruhig einfach auf g1 steht und man da nicht rankommt! Gut…[Pause…Pause…Pause…Pause… Ich gebe auf!“Oliver: „Wirklich? Lars gibst du wirklich auf???“ „Jupp!“ „Das ist der erste Mal in der Partie, dass du auf Gewinn stehst!!!“ „Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas!? Wieso???“ „Wegen Lf8(+)!?!!“NNNEEEIIINNN!!!] [34.Ta8 Lf8+ 35.Kh1 (35.Dg2 Txg2+ 36.Kxg2 Dd5+ 37.f3 Dxa8) 35…Dxf1#] 1–0
Lachend schlugen wir die Hände über den Köpfen zusammen, und mit einem charmanten Lächeln im Gesicht bat uns die Bedienung von Café Stecker nach Hause zu gehen…wieder waren wir die Letzten…