Autor: admin

  • Father and son

    Mein Sohn Noah und meine Tochter Sophie Marie

    Erster Satz im Video von Cat Stevens: „I have a very good son!!!“

    It’s not time to make a change
    Just relax, take it easy
    You’re still young, that’s your fault
    There’s so much you have to know
    Find a girl, settle down
    If you want you can marry
    Look at me, I am old but I’m happy

    I was once like you are now and I know that it’s not easy
    To be calm when you’ve found something going on
    But take your time, think a lot
    Think of everything you’ve got
    For you will still be here tomorrow but your dreams may not

    Oh, how can I try to explain?
    ‚Cause when I do he turns away again
    It’s always been the same, same old story
    From the moment I could talk I was ordered to listen
    Now there’s a way and I know that I have to go away
    I know I have to go

    It’s not time to make a change
    Just sit down, take it slowly
    You’re still young, that’s your fault
    There’s so much you have to go through
    Find a girl, settle down
    If you want you can marry
    Look at me, I am old but I am happy

    All the times that I’ve cried
    Keepin‘ all the things I knew inside
    It’s hard but it’s harder to ignore it
    If they were right I’d agree
    But it’s them they know, not me
    Now there’s a way and I know that I have to go away
    I know I have to go

    Songwriter: Cat Stevens

  • Ein extrem emotionaler Tag

    Heute wurde meine Mutter beerdigt. 88 Jahre alt ist sie geworden. Ich werde sie extrem vermissen.

    Meine Mutter war eine wunderschöne Frau: Hier mit meinem Vater auf Capri

    Emotionale Gedanken sind mir in den letzten Wochen durch den Kopf geschossen. Emotionale Erinnerungen.

    Komischerweise fallen mir immer nur die positiven Geschichten ein.

    Dinge, die mich als Mensch geformt haben: Ich habe zu Beginn meiner frühen Kindheit von meiner Mutter gelernt, dass man Erwachsenen zur Begrüßung die Hand gibt, die Hand kräftig drückt, sie dabei ansieht und einen Diener macht – ein Kopfnicken, um dem Erwachsenen seinen Respekt zu zollen. Ich mache den Diener heute noch, ganz unbewusst, automatisiert. Es hat ganz sicher nicht geschadet, in meinem Leben gut erzogen worden zu sein. Danke, Mama!

    v.l.n.r.: Lars, Mama Irene, meine Schwester Petra, mein Vater Hans-Ulrich und meine Schwester Nicole

    Eine einzige Backpfeife habe ich von ihr bekommen. Sehr lehrreich: Man lügt seine Mutter nicht an … oder besser … Mütter sind nicht blöd! Eine wirklich schöne Geschichte, die es verdient hat, einmal aufgeschrieben zu werden.

    In Syke, wo ich groß geworden bin, hatten wir den täglichen Genuss, Brötchen jeden Morgen an die Haustür geliefert zu bekommen – ein herrlicher Service. Eines Abends kam meine Mutter in mein Zimmer und fragte mich, ob ich noch ein Brötchen zum Abendbrot essen wollte. Ich bejahte und bekam es in mein Zimmer geliefert.

    Irgendwie hatte ich aber gar keinen Hunger, also versteckte ich das Brötchen in meinem Mülleimer und kam mir sehr clever vor. Was ich kindlicher Trottel aber idiotischerweise nicht bedacht hatte, war, dass meine Mutter, wenn ich in der Schule war, mein Zimmer aufräumte und die Mülleimer leerte.

    Einen Tag später: „Ein Brötchen?“ – „Ja.“ Geliefert. Ab damit in den Mülleimer. Hat ja gestern auch funktioniert.

    Eine halbe Stunde später schickte mich meine Mutter unter einem fadenscheinigen Vorwand in den Keller und muss wohl den Mülleimer kontrolliert haben.

    Gut gelaunt betrat ich mein Zimmer. Meine Mutter hinterher: „Na, hat das Brötchen geschmeckt?“ – „Ja!“
    RUMS! Einschlag linke Backenseite → Kaliber: brauch ich nicht noch mal!
    „Lüg mich nie wieder an!“, sprach’s, drückte mir den Mülleimer in die Hand und verließ mein Zimmer.

    Hab ich meine Mutter noch mal angelogen? Nein! Bin ja nicht blöd und lerne schnell!

    Danke liebe Nicci und liebe Petra für dieses wundervolle Lied!

    Herbert Grönemeyer: Der Weg…

    Ich kann nicht mehr sehen
    Trau‘ nicht mehr meinen Augen
    Kann kaum noch glauben
    Gefühle ha’m sich gedreht
    Ich bin viel zu träge
    Um aufzugeben
    Es wär‘ auch zu früh
    Weil immer was geht

    Wir waren verschworen
    Wären füreinander gestorben
    Haben den Regen gebogen
    Uns Vertrauen geliehen
    Wir haben versucht
    Auf der Schussfahrt zu wenden
    Nichts war zu spät
    Aber vieles zu früh

    Wir haben uns geschoben
    Durch alle Gezeiten
    Haben uns verzettelt
    Uns verzweifelt geliebt
    Wir haben die Wahrheit
    So gut es ging verlogen
    Es war ein Stück vom Himmel
    Dass es dich gibt

    Du hast jeden Raum
    Mit Sonne geflutet
    Hast jeden Verdruss
    Ins Gegenteil verkehrt

    Nordisch nobel
    Deine sanftmütige Güte
    Dein unbändiger Stolz
    Das Leben ist nicht fair

    Den Film getanzt
    In einem silbernen Raum
    Vom goldenen Balkon
    Die Unendlichkeit bestaunt
    Heillos versunken, trunken
    Und alles war erlaubt
    Zusammen im Zeitraffer
    Mittsommernachtstraum

    Du hast jeden Raum
    Mit Sonne geflutet
    Hast jeden Verdruss
    Ins Gegenteil verkehrt

    Nordisch nobel
    Deine sanftmütige Güte
    Dein unbändiger Stolz
    Das Leben ist nicht fair

    Dein sicherer Gang
    Deine wahren Gedichte
    Deine heitere Würde
    Dein unerschütterliches Geschick

    Du hast der Fügung
    Deine Stirn geboten
    Hast ihn nie verraten
    Deinen Plan vom Glück
    Deinen Plan vom Glück

    Ich gehe nicht weg
    Hab‘ meine Frist verlängert
    Neue Zeitreise
    Offene Welt
    Habe dich sicher
    In meiner Seele
    Ich trag‘ dich bei mir
    Bis der Vorhang fällt
    Ich trag‘ dich bei mir
    Bis der Vorhang fällt

  • Ich bin ein elender Heuchler!

    Der erste Satz in „Über mich…“ lautet:

    Ich will mich nicht verändern, ich lasse mich nicht verbiegen, ich bin zufrieden mit mir!

    Gestern geschrieben, heute schon hinfällig.

    Ich muss funktionieren.

    Ich muss Vorbild für meine Kinder sein! Bin ich das nicht schon seit 24 Jahren in Perfektion!?

    Was sollen andere von mir denken, wenn ich nicht den Erwartungen entspreche? Sollte mir das nicht scheißegal sein?

    Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht.

    Ich hasse Beerdigungen, ich hasse bis auf meinen Sohn und seine Freundin alle, die da aufschlagen, am Grab heulen und zehn Minuten später fröhlich an der Kaffeetafel sitzen und sich lustige Anekdoten erzählen. Leichenschmaus!? Was für eine verlogene Scheiße!

    Ich fahre hin. Werde den Erwartungen entsprechen. Alle werden sich freuen, dass Lars mal wieder funktioniert.

    Nur der kleine Dicke wird leiden und gute Miene zum bösen Spiel machen, sich und sein Leben hassen.

    IST DAS NICHT SUPER!?

    Was wirklich wichtig ist, ist dieses Bild:

    v.l.n.r.: Natalie, Mama Irene und mein Sohn Noah

    Mama, du weißt wie sehr ich Dich geliebt habe und immer lieben werde!

  • Ein Mann, der Freunde hat…

    „Denke immer daran:
    Ein Mann, der Freunde hat,
    ist niemals ein Versager!“

    …aus dem Film „Ist das Leben nicht schön???“

    …von links nach rechts: Marga und Lars
    …von links nach rechts: Robert und Lars
    …von links nach rechts: Carsten und Lars
  • Dinner for one

    Jedes Jahr an Sylvester (31.12.) ist Lars eine halbe Stunde weg. Wo ist er denn???

    Lars guckt, möglichst schon leicht alkoholisiert, eine halbe Stunde in irgendeinem regionalen Fernsehsender gerne im Norddeutschen Rundfunk (NDR) „DINNER FOR ONE„! Ohne diese Kultsendung kann ich das abgelaufene nicht würdig verabschieden. Ich bin 58 Jahre und habe noch die das neue Jahr ohne DINNER FOR EINGELEITET!

    …und damit fangen wir auch dieses Jahr nicht!

    By the way: Gute Vorsätze habe ich nie, wird eh nix. Oder!?

    • Ich will, dass es meiner Familie gut, weil ich sie liebe!
    • Ich will nur gesund bleiben oder werden, je nach Befinden.
    • Ich wünsche allen dummen Menschen Keuchhusten, mir kreative Ideen für Schachpartien und noch bessere Schachartikel.
    • Ich will meine Freundschaften pflegen, Robert und Marga, ohne euch geht nichts.
    • Ich will weiter abnehmen, verdammte Süßigkeiten…

    In diesem Sinne: Guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr!

  • Der Countdown läuft…Werder 8 freut sich auf das Auswärtsspiel gegen BSG 4

    Am 07. Dezember 2025 ist es endlich soweit: Werder 8 darf wieder raus! Raus zur Bremer Schachgesellschaft 4 (BSG). Wir sind bereit!

    Gegen eine starke Mannschaft, die gerade 4-0 gegen TUS Varrel 4 gewonnen hat, gibt es trotzdem nichts anderes: Ein klarer Sieg muss her!

    Hey BSG 4, wir haben keine Angst vor Euch und spielen mit folgender Mannschaft:

    Brett 1: Lars Milde
    Brett 2: Theresa Schube
    Brett 3: Haiyang Yao
    Brett 4: Mykyta Halushka

    Ihr wollt euch vorbereiten? Nur zu!!!

    Ihr stellt eine starke Mannschaft auf? Wir auch!!!

    Unser Tip: BSG 4 – Werder 8 –> 0-4 !!!

    Let’s get ready to rumble!!!

    Werder 8 v. l. n. r.: Hans-Jürgen Hund, Noah Johann auf der Heide, Frederick Hardeel, Xenia Erika-Joyce Marschlich, Lars Milde, Mykyta Halushka und Yannik Steiniger

  • Werder 7 gewinnt gegen Kattenesch

    Die neu formierte Mannschaft Werder 7 um Teamkapitän David Feichtner musste am zweiten Spieltag gegen die starken Kattenescher antreten, die einen höheren DWZ-Durchschnitt als unsere Truppe haben. Aber was nützen all die unwichtigen Zahlen, wenn auf einmal eine hochmotivierte Werder-Truppe, bestehend aus talentierten Jugendlichen von der Weser, anreist, um zu zeigen: „WIR WOLLEN WEITER GEWINNEN UND AUFSTEIGEN!“

    Gar nichts!

    MF David Feichtner spielte eine wirklich sehr gute Partie: Solide, leicht vorteilhaft Eröffnung, gute Mittelspielführung und sehr starke Endspielleistung. Entfernter Freibauer…muss man erst einmal so vortragen. Chapeau, David!

    Paul Klugkist war am zweiten ebenfalls siegreich, ebenso so wie an Brett 3 Haktan Emir Biricik. Sein Gegner fiel auf ein bekanntes Motiv herein:

    Nach 9…Dxb2?? 10.Sa4! war die Dame weg. Der Rest war Schweigen: 1-0

    Von Leonardo Völpel wurde mir nur überliefert: er hat verloren, kann passieren, Hauptsache die Mannschaft hat gewonnen.

  • Ordentlich Action beim Sommerferienprogramm

    Schietwetter in Bremen, aber gute Laune überall beim Sommerferienprogramm der Schachabteilung! Simultan mit IM David Lobzhanidze, Endspieltraining, freie Schachpartien überall, Fußball zum Austoben in der Mittagsphase, Fachsimpelei hier, Kekse futtern da, Apfelschälung vom Fachmann, Endspielstudien, Schachfilm gucken und Kissenschlachtähnliche Ausschreitungen mit unseren Maskottchen: Da war ordentlich was los in der Schachabteilung!

    Vom 04.08.25-08.08.25 fand in den Clubräumen der Schachabteilung das Sommerferienprogramm statt. Die Beteiligung war sehr erfreulich; allein am ersten Tag waren deutlich über 20 Kinder erschienen! Unter der Regie von Oliver Höpfner und Cheftrainer IM David Lobzhanidze, unterstützt von Noah Johann auf der Heide und dem Berichterstatter, fegten kleine und große Schachenthusiasten durch die heiligen Hallen in der Hemelinger Straße. Im Laufe der Woche entwickelte sich eine regelrechte Gruppendynamik, die ich so auch noch nie erlebt habe. Waren zu Beginn der Woche noch diverse kleine Grüppchen unterwegs, die sich schüchtern auf bekannten Terrain bewegten, so schloss sich die Gruppe am letzten Tag final zusammen. Jeder spielte mit jedem Schach, und es wurden große Mengen Kekse und Äpfel vertilgt.

    Wir begrüßten zahlreiche Gäste, u.a. drei indische Kinder, die zu Beginn der Woche etwas schüchtern  unter sich sein wollten, sich aber im Laufe der Woche ganz toll in die Gruppe integrierten, Ihre Scheu ablegten und stundenlang mit allen Kindern und Erwachsenen Schach spielten.

    Mitte der  Woche betrat um die Mittagzeit eine junge Dame unseren Turnierraum, die wir zunächst irrtümlich für eine Mutter hielten. Katarina, eine slowenische Studentin, hatte von unserer schönen Veranstaltung gehört und wollte in Bremen Schach spielen. Keine Anfängerin, wie David Lobzhanidze in der ersten Partie schnell erkennen musste, eine hübsche Mattsetzung war die Folge. Auch der Berichterstatter musste in mehreren Partien leidvoll anerkennen: „Katarina kann sehr gut Schach spielen!“

    …und da Katarina gut vernetzt an der Uni in Bremen ist, brachte sie am Folgetag noch einen zweiten erwachsenen Gast mit: Andrea aus Mexiko. Ebenfalls eine routinierte Schachspielerin, die viel lachte und sichtlich Spaß daran fand gegen Große und Kleine zu spielen. Sie staunte nicht schlecht, als unser amtierender Bremer U8-Meister Jari (auf dem Bild spielt sie mit Paul) ihr demonstrierte, dass unsere Jüngsten auf dem Weg sind sehr gute Schachspieler zu werden und sie in einer sehenswerten Partie schlug.

    Amelie und Solina testen das 3-D-Schach. Mr. Spock lässt grüßen!

    Nina trainiert Endspiele mit Lars. Springer und Läufer haben wir nicht geschafft. Kommt hoffentlich nie!

    Oliver spielt und trainiert mit unseren indischen Gästen.

    …die Zockergruppe aus Raum 2…

    …Simultan mit IM David Lobzhanidze…

    …Johannes an einem der zahlreichen Laptops, die die ganze Woche heiß begehrt waren.

    Fritz und fertig von unserem Sponsor Chessbase, Schach-Pac-Man(!) und zahlreiche Kinder- und Schachfilme erlangten sehr große Beliebtheit. Das Veto des Berichterstatters, auf den in meinen Augen nicht kindgerechten Schach-Film „Bauernopfer“ über Bobby Fischer zu verzichten, wurde unter leichtem Murren akzeptiert.

    …Mitorganisator, Duplo- und Pizzabeschaffer Noah in einer spannenden Partie mit Nina…

    …bunte kindgerechte Schachbretter. Das grau-schwarze Harry-Potter-Schachbrett war schön anzuschauen, aber unpraktisch, bei fast jedem Zug mähte man die Figuren um…aber das gleiche Brett wie im Film!

    Fazit: Eine tolle, lebhafte Veranstaltung!

    Zufriedene Kinder, glückliche Eltern, beeindruckte Gäste und zum Schluß hin erschöpfte Organisatoren.

    DAS MACHEN WIR NÄCHSTES JAHR WIEDER!!!

  • Vom Italiener auf den Marktplatz zum Kuchenessen

    Aufgeben sollte keine Option sein!

    Am 22.07.2025) war  ich mit meinem Freund Oliver Höpfner zum Essen im Italienischen Restaurant Hostaria Tano in der Bremer Innenstadt. Es ist Ferienzeit, irgendwie sind alle weg, also wollten wir mal chic essen gehen und ein bisschen quatschen.

    L A N G W E I L I G !?!?!? Nicht ganz…

    Oliver bestellte „Cannelloni Ricotta E Spinacci Al Forno (Lasagne Nudel und Spinat-Ricotta in Béchamelsoße), und ich machte mich über „Gnocchi Gorgonzola E Carne (geschnetzeltes Rindfleisch in Gorgonzolasoße) her.

    Während des wirklich fantastischen Essens jagte eine Anekdote die nächste, und wir vergaßen komplett die Zeit. Nach knapp drei Stunden bei leckerer Rhabarberschorle und reichlich Alsterwasser fiel uns dann aber doch auf, dass wir im Restaurant die einzig verbliebenen Gäste waren,  also bezahlten wir und wollten eigentlich nur noch ein kleines Eis auf dem Weg nach Hause essen und schlenderten Richtung Bremer Marktplatz, der durch eine herrliche Baustelle frei von jeglichem Straßenbahnlärm war. Also entschlossen wir uns bei Café Stecker einzukehren und noch ein Stück Torte zu essen!? Gewichtsmäßig Harakiri…aber … ach komm, egal!

    Dann kamen wir auf die verwegene Idee eine Partie Kaffeehausschach zu spielen, aber ohne Schachbrett? Handy! Na klar! Problem gelöst und los ging’s.

    Höpfner, Oliver (1886) – Milde, Lars (1783)

    Kaffeehauspartie Café Stecker, Bremen, 22.07.2025 / [drhoe/magmil]

    1.Sf3 g6 2.c4 Lg7 3.Sc3 c5 4.g3 Sc6 5.Lg2 e6 6.d3 Sge7 7.0–0 0–0 8.Ld2 d5 9.cxd5 exd5 10.a3 a6 11.Dc2 Tb8 12.Sa4 b6 13.Tab1 Sf5 14.e3 h6? [Der Plan war Le6 spielen zu können, ohne von Sg5 belästigt zu werden. Die leckere Lübecker Marzipantorte, die ich zwischen den Zügen verspeiste lenkte mich allerdings etwas ab, denn ich hatte vergessen, dass der Zug …Sf5 dem Sc6 die Deckung nimmt! Mist!]

    15.b4! [Natürlich! Bauer weg, super!] 15…c4 16.dxc4 dxc4 17.Dxc4 Se5? [17…b5! 18.Dxc6 Lb7 19.Dc2 bxa4 20.Dxa4 Lxf3 21.Lxf3 Dxd2 22.Dxa6 Das konnte ich gar nicht berechnen…; 17…Ld7 18.Db3 Le6 19.Dd1 Sa7 …und das auch nicht…] 18.Sxe5 Dxd2 19.Sc6 Le6 20.Dc1 Dd7 21.Sxb8 Dxa4 [21…Txb8?! …ist auch nur unwesentlich besser…der Rest sollte Schweigen sein, aber meine  Ex-Trainerin WIM Veronika Exler (Gruß geht raus!!!) hat immer gesagt: „Nicht zu früh aufgeben! Restliche Figuren maximal aktiv aufstellen und hoffen, dass Dein Gegner auch mal einen Fehler macht!“] 22.Sc6 Tc8 23.g4 Ld7 24.gxf5 Lxc6 25.fxg6 fxg6 26.Dc4+ Kh7 27.De6 Ld7 28.Dxb6 Dxa3 29.Le4 Lf5 30.Lxf5 gxf5 31.Db7 Tg8 32.Ta1 Dd3 33.Txa6 Kh8 34.Ta8??

    Ich überlegte hier ungefähr fünf Minuten, mittlerweile ohne von Kuchen und Kaffee abgelenkt zu sein, und sagte währenddessen wörtlich zu Oliver: „Es kann doch nicht sein, dass ich einen Turm auf g8 habe und der weissse König seelenruhig einfach auf g1 steht und man da nicht rankommt! Gut…[Pause…Pause…Pause…Pause… Ich gebe auf!“Oliver: „Wirklich? Lars gibst du wirklich auf???“ „Jupp!“ „Das ist der erste Mal in der Partie, dass du auf Gewinn stehst!!!“ „Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas!? Wieso???“ „Wegen Lf8(+)!?!!“NNNEEEIIINNN!!!] [34.Ta8 Lf8+ 35.Kh1 (35.Dg2 Txg2+ 36.Kxg2 Dd5+ 37.f3 Dxa8) 35…Dxf1#] 1–0

    Lachend schlugen wir die Hände über den Köpfen zusammen, und mit einem charmanten Lächeln im Gesicht bat uns die  Bedienung von Café Stecker nach Hause zu gehen…wieder waren wir die Letzten…