„Denke immer daran:
Ein Mann, der Freunde hat,
ist niemals ein Versager!“
…aus dem Film „Ist das Leben nicht schön???“



„Denke immer daran:
Ein Mann, der Freunde hat,
ist niemals ein Versager!“
…aus dem Film „Ist das Leben nicht schön???“



Jedes Jahr an Sylvester (31.12.) ist Lars eine halbe Stunde weg. Wo ist er denn???

Lars guckt, möglichst schon leicht alkoholisiert, eine halbe Stunde in irgendeinem regionalen Fernsehsender gerne im Norddeutschen Rundfunk (NDR) „DINNER FOR ONE„! Ohne diese Kultsendung kann ich das abgelaufene nicht würdig verabschieden. Ich bin 58 Jahre und habe noch die das neue Jahr ohne DINNER FOR EINGELEITET!
…und damit fangen wir auch dieses Jahr nicht!
By the way: Gute Vorsätze habe ich nie, wird eh nix. Oder!?
In diesem Sinne: Guten Rutsch und alles Gute fürs neue Jahr!

Es gibt dumme Menschen, und seit heute weiß ich genau es gibt einen Schachgott. Der sorgt für Gerechtigkeit.
Ein „Schachgott“ wird im deutschsprachigen Raum manchmal auch scherzhaft oder als Synonym für extrem starke Schachspieler verwendet, wobei dies dann eine überspitzte Anerkennung der Spielstärke darstellt, aber keine religiöse Bedeutung hat.
Bezugnehmend auf meinen Beitrag „Dumme Menschen“ hatte ich gehofft, dass dieser dumme Mensch, von dem ich geschrieben habe, irgendwie bestraft wird, am besten da, wo es richtig weh tut, nicht körperlich, nein, das lehne ich ab…AM SCHACHBRETT!
Natürlich ist mein Kumpel Robert kein Schachgott, obwohl manchmal…nein lassen wir das…aber er hat heute für Gerechtigkeit gesorgt. Er hat am Schachbrett einen „dummen Menschen“ geschlagen und ziemlich demontiert und fast mattgesetzt, die Aufgabe kam einen Zug vor dem Matt. Recht so!
Heute wurde meine Mutter beerdigt. 88 Jahre alt ist sie geworden. Ich werde sie extrem vermissen.

Emotionale Gedanken sind mir in den letzten Wochen durch den Kopf geschossen. Emotionale Erinnerungen.
Komischerweise fallen mir immer nur die positiven Geschichten ein.
Dinge, die mich als Mensch geformt haben: Ich habe zu Beginn meiner frühen Kindheit von meiner Mutter gelernt, dass man Erwachsenen zur Begrüßung die Hand gibt, die Hand kräftig drückt, sie dabei ansieht und einen Diener macht – ein Kopfnicken, um dem Erwachsenen seinen Respekt zu zollen. Ich mache den Diener heute noch, ganz unbewusst, automatisiert. Es hat ganz sicher nicht geschadet, in meinem Leben gut erzogen worden zu sein. Danke, Mama!

Eine einzige Backpfeife habe ich von ihr bekommen. Sehr lehrreich: Man lügt seine Mutter nicht an … oder besser … Mütter sind nicht blöd! Eine wirklich schöne Geschichte, die es verdient hat, einmal aufgeschrieben zu werden.
In Syke, wo ich groß geworden bin, hatten wir den täglichen Genuss, Brötchen jeden Morgen an die Haustür geliefert zu bekommen – ein herrlicher Service. Eines Abends kam meine Mutter in mein Zimmer und fragte mich, ob ich noch ein Brötchen zum Abendbrot essen wollte. Ich bejahte und bekam es in mein Zimmer geliefert.
Irgendwie hatte ich aber gar keinen Hunger, also versteckte ich das Brötchen in meinem Mülleimer und kam mir sehr clever vor. Was ich kindlicher Trottel aber idiotischerweise nicht bedacht hatte, war, dass meine Mutter, wenn ich in der Schule war, mein Zimmer aufräumte und die Mülleimer leerte.
Einen Tag später: „Ein Brötchen?“ – „Ja.“ Geliefert. Ab damit in den Mülleimer. Hat ja gestern auch funktioniert.
Eine halbe Stunde später schickte mich meine Mutter unter einem fadenscheinigen Vorwand in den Keller und muss wohl den Mülleimer kontrolliert haben.
Gut gelaunt betrat ich mein Zimmer. Meine Mutter hinterher: „Na, hat das Brötchen geschmeckt?“ – „Ja!“
RUMS! Einschlag linke Backenseite → Kaliber: brauch ich nicht noch mal!
„Lüg mich nie wieder an!“, sprach’s, drückte mir den Mülleimer in die Hand und verließ mein Zimmer.
Hab ich meine Mutter noch mal angelogen? Nein! Bin ja nicht blöd und lerne schnell!
Danke liebe Nicci und liebe Petra für dieses wundervolle Lied!
Herbert Grönemeyer: Der Weg…
Ich kann nicht mehr sehen
Trau‘ nicht mehr meinen Augen
Kann kaum noch glauben
Gefühle ha’m sich gedreht
Ich bin viel zu träge
Um aufzugeben
Es wär‘ auch zu früh
Weil immer was geht
Wir waren verschworen
Wären füreinander gestorben
Haben den Regen gebogen
Uns Vertrauen geliehen
Wir haben versucht
Auf der Schussfahrt zu wenden
Nichts war zu spät
Aber vieles zu früh
Wir haben uns geschoben
Durch alle Gezeiten
Haben uns verzettelt
Uns verzweifelt geliebt
Wir haben die Wahrheit
So gut es ging verlogen
Es war ein Stück vom Himmel
Dass es dich gibt
Du hast jeden Raum
Mit Sonne geflutet
Hast jeden Verdruss
Ins Gegenteil verkehrt
Nordisch nobel
Deine sanftmütige Güte
Dein unbändiger Stolz
Das Leben ist nicht fair
Den Film getanzt
In einem silbernen Raum
Vom goldenen Balkon
Die Unendlichkeit bestaunt
Heillos versunken, trunken
Und alles war erlaubt
Zusammen im Zeitraffer
Mittsommernachtstraum
Du hast jeden Raum
Mit Sonne geflutet
Hast jeden Verdruss
Ins Gegenteil verkehrt
Nordisch nobel
Deine sanftmütige Güte
Dein unbändiger Stolz
Das Leben ist nicht fair
Dein sicherer Gang
Deine wahren Gedichte
Deine heitere Würde
Dein unerschütterliches Geschick
Du hast der Fügung
Deine Stirn geboten
Hast ihn nie verraten
Deinen Plan vom Glück
Deinen Plan vom Glück
Ich gehe nicht weg
Hab‘ meine Frist verlängert
Neue Zeitreise
Offene Welt
Habe dich sicher
In meiner Seele
Ich trag‘ dich bei mir
Bis der Vorhang fällt
Ich trag‘ dich bei mir
Bis der Vorhang fällt
Ich habe heute eine emotionsgeladene Email von meinem Freund Robert bekommen, die mich berührt und erschüttert hat. Ich benutze im Moment viel die Formulierung „es zerreisst mich“. Die Mail ist so schön. Sie tut gut und tut weh. Sie ist so persönlich. Ich kriege Gänsehaut. Ich fange an zu weinen. Ich schlafe schlecht, weil mein Kopf nicht zur Ruhe kommt. Immer und wieder läuft mein Leben vor mir ab. Wenn ich meine Freunde Scheuti und Robert im Moment nicht hätte…ich würde verrückt werden. Aber Marga und Robert sind da:
Wenn jemand dir in die Augen schaut, zeigt er: Ich bin wirklich hier, mit dir, und ich sehe dich.
Das gibt Sicherheit und Nähe – besonders, wenn dir emotionale Verbundenheit wichtig ist.
Über die Augen erkennst du, ob jemand ehrlich ist, ob er dir zuhört oder innerlich woanders ist.
Du spürst Authentizität sehr stark, und fehlender Blickkontakt kann dann wie Distanz oder Unaufrichtigkeit wirken.
Wahre Freunde sollten dich ernst nehmen. Blickkontakt ist dafür eines der klarsten Signale:
Du bist mir wichtig. Ich höre dir zu. Du bist nicht allein.
Menschen, die sensibel für Stimmungen sind, tanken viel Sicherheit über zwischenmenschliche Mikrozeichen.
Ein Blick sagt oft mehr als Worte und bestätigt dir, dass die Beziehung stabil ist.
Blickkontakt ist biologisch mit der Einschätzung von Vertrauen verknüpft.
Wenn du jemanden nah an dich heranlässt, willst du sicher sein, dass es gegenseitig ist.
Viele Menschen mit feinem emotionalem Radar spüren, dass in den Augen Gefühle sichtbar sind, die jemand vielleicht nicht ausspricht:
Zuneigung, Empathie, Reue, Verbundenheit.

Der wahre Freund allein
ist doch das höchste Gut auf Erden.
Ein Freund, ein guter Freund,
das ist das Beste, was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer Freund,
und wenn die ganze Welt zusammenfällt.
Drum sei auch nie betrübt,
wenn dein Schatz dich nicht mehr liebt.
Ein Freund, ein guter Freund,
das ist der größte Schatz, den's gibt.
Sonniger Tag, wonniger Tag!
Klopfendes Herz und der Motor ein Schlag!
Lachendes Ziel, lachender Start
und eine herrliche Fahrt.
Rom und Madrid nehmen wir mit.
So geht das Leben im Taumel zu dritt.
Über das Meer, über das Land
haben wir eines erkannt:
Ein Freund, ein guter Freund...
Sonnige Welt, wonnige Welt!
Hast uns für immer zusammen gesellt.
Liebe vergeht, Liebe verweht,
Freundschaft alleine besteht.
Ja, man vergisst, wen man vergisst,
weil doch die Treue längst unmodern ist.
Ja, man verließ manche Madam,
wir aber halten zusamm'.
Ein Freund, ein wirklicher Freund,
das ist doch das Größte und Beste und Schönste,
was es gibt auf der Welt.
Ein Freund bleibt immer dir Freund,
und wenn auch die ganze, die schlechte, die wacklige, alberne
Welt vor den Augen zusammen dir fällt,
ja dann sei auch niemals betrübt,
wenn dein Schatz dich auch nicht mehr liebt.
Ein Freund, ein wirklicher Freund,
das ist doch der größte Schatz, den's gibt.
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken,
Schneeflöcklein leis herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißer Zipfel.
Und dort, von ferne her durchbricht
den dunklen Tann ein helles Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
So kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.
Und als das Häslein ging zur Ruh,
das Rehlein tat die Augen zu,
erlegte sie direkt von vorn
den Gatten über Kimm und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei- drei- viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln,
derweil die Sterne traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmanns Sitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück.
Und packt sodann – es geht auf Vier –
die Reste in Geschenkpapier.
Von Ferne tönt´s wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so tiefer Nacht
so spät noch seine Runde macht?
Knecht Ruprecht kommt auf goldnem Schlitten
mit einem Hirsch herangeritten.
Sagt, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?
Die sechs Pakete, heilger Mann,
s‘ ist alles, was ich geben kann.
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise,
die Silberschellen klingen leise,
im Försterhaus die Kerze brennt,
die Glocke klingt, es ist Advent.
Spätestens Mitte November treibt es mich vor den Fernseher oder meinen Computer-Monitor. Ich liebe Weihnachtsfilme!

George Bailey, ein gutherziger Mann, der sein ganzes Leben für andere geopfert hat, steckt in finanziellen und persönlichen Schwierigkeiten. An Weihnachten zweifelt er an seinem Wert und denkt darüber nach, sich das Leben zu nehmen. Da erhält sein Schutzengel Clarence den Auftrag, ihm zu zeigen, wie die Welt ohne George aussehen würde.
Durch diese Erfahrung erkennt George, wie wichtig sein Leben für andere ist – und wie sehr er geliebt wird.
Weitere wichtige Weihnachtsklasiker sind:

Der freundliche ältere Herr Kris Kringle wird als Kaufhaus-Weihnachtsmann im Macy’s engagiert – und behauptet von sich, der echte Weihnachtsmann zu sein. Während viele Menschen von seiner warmherzigen Art begeistert sind, führt seine Behauptung zu Skepsis, besonders bei Doris Walker, einer alleinerziehenden Mutter, die ihre Tochter Susan rational und ohne „Märchen“ erziehen will.
Doch Susan beginnt, an Kris zu glauben, weil er auf wundersame Weise Wünsche erfüllt und außergewöhnliche Güte zeigt. Als Kris vor Gericht landet und beweisen muss, dass er tatsächlich der Weihnachtsmann ist, bringen ein idealistischer Anwalt, überraschende Zeugen und sogar die US-Post eine verblüffende Wendung.
Am Ende triumphieren Glaube, Hoffnung und Weihnachtszauber – und die Walkers entdecken, dass manche Wunder real werden, wenn man an sie glaubt.

Weihnachten im Jahr 1895 auf der Gefängnisinsel „Devil’s Island“. Die drei Sträflinge Joseph, Albert und Jules gelingt die Flucht, und sie verstecken sich in einem kleinen Kolonialwarenladen. Dort begegnen sie der gutherzigen Familie Ducotel, die von einem skrupellosen Verwandten bedroht wird und kurz vor dem Ruin steht.
Obwohl die drei Männer Verbrecher sind, entwickeln sie echte Sympathie für die Familie. Mit ihren eher „unkonventionellen“ Fähigkeiten – darunter Fälscherei, Diebstahl und viel Improvisationskunst – versuchen sie, den Ducotels zu helfen, ihre Probleme zu lösen. Dabei entstehen viele humorvolle Situationen, in denen die drei Antihelden mehr Herz zeigen, als man von ihnen erwarten würde.
Am Ende rettet das Trio die Familie vor finanzieller Zerstörung und persönlichem Unglück – und entscheidet sich schließlich, freiwillig zu den Behörden zurückzukehren, weil die Welt draußen komplizierter erscheint als der Aufenthalt im Gefängnis.

Der siebenjährige Cedric Errol lebt mit seiner Mutter in bescheidenen Verhältnissen in New York. Eines Tages erfährt er, dass er der einzige Erbe seines britischen Großvaters, des strengen und sehr distanzierten Earl of Dorincourt, ist. Cedric wird nach England eingeladen, damit er auf seine künftigen Aufgaben als Lord vorbereitet wird.
Obwohl der Earl zunächst kühl, herrisch und voller Vorurteile ist – besonders gegenüber Cedrics amerikanischer Mutter – gewinnt Cedric mit seiner offenen, herzlichen und höflichen Art schnell das Herz des alten Mannes. Nach und nach verändert der Junge das ganze Anwesen: Der Earl wird milder, die Menschen um ihn herum freundlicher, und die Stimmung auf dem Gut hellt sich spürbar auf.
Als eine angebliche Erbin auftaucht, die Cedrics Anspruch infrage stellt, droht sein neues Leben zu zerbrechen. Doch durch Mut, Loyalität und die Unterstützung der Menschen, die Cedric ins Herz geschlossen haben, klärt sich alles – und der Earl erkennt endgültig, wie wichtig seine Familie und Menschlichkeit geworden sind.

Der Film dreht sich um Clark Griswold, der mit seiner Familie ein perfektes Weihnachtsfest feiern möchte. Clark ist begeistert von der Idee eines traditionellen, festlich geschmückten Hauses, das er mit Tausenden von Lichtern und Dekorationen überzieht. Schon bald eskalieren jedoch die Vorbereitungen:
Trotz der vielen Missgeschicke zeigt der Film auf humorvolle Weise, dass Familie, Zusammenhalt und die Freude an kleinen Momenten wichtiger sind als Perfektion. Am Ende erlebt die Griswold-Familie trotz aller Katastrophen ein warmherziges Weihnachtsfest.

Typische unvergessliche Loriots Sketche:
Ein besonders feiner Mensch!
Wir sind hoffentlich am Beginn einer intensiven Freundschaft!
Sich mit Oliver zu verabreden macht wirklich Spaß, denn man kann sich darauf verlassen: Oliver kommt! Er ist immer gut gelaunt, ausser morgens, aber das macht nichts, kann ich mich ja drauf einstellen!

Oliver „Le Chef“ Höpfner ist Vorsitzender der Schachabteilund des SV Werder Bremen. Ohne ihn geht in der Schachabteilung gar nichts. Jeder weiß das, aber nicht jeder würdigt das. Ich schon. Ich finde Oliver toll. Ein sensibler Mensch mit unfassbarer Empathie und Feingefühl.
Sich mit Oliver über Werder, Werder Schach, Bremer Schach oder Schach im Allgemeinen zu unterhalten ist reizvoll. Bei dummen Halbwissen, wird man gerne amüsiert ausgezählt. Dieses leidvolle Erfahrung musste ich schon mehrfach machen. Besser ist man bereitet sich gut vor.
Oliver kann Endspiele aus dem Gedächtnis reproduzieren und lehren, wie kein anderer, den ich kenne. Was ich berechnen muss, weiß er einfach. Toll.
Ich bewundere ihn für seine stets besonnene Art. Er ist ein guter Zuhörer, aber auch ein toller Geschichtenerzähler. Mit Oliver verrinnt die Zeit wie im Fluge.
Lieber Oliver, ich hoffe wir können unserer zarte neue Freundschaft intensivieren und ausbauen!