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  • Ein extrem emotionaler Tag

    Heute wurde meine Mutter beerdigt. 88 Jahre alt ist sie geworden. Ich werde sie extrem vermissen.

    Meine Mutter war eine wunderschöne Frau: Hier mit meinem Vater auf Capri

    Emotionale Gedanken sind mir in den letzten Wochen durch den Kopf geschossen. Emotionale Erinnerungen.

    Komischerweise fallen mir immer nur die positiven Geschichten ein.

    Dinge, die mich als Mensch geformt haben: Ich habe zu Beginn meiner frühen Kindheit von meiner Mutter gelernt, dass man Erwachsenen zur Begrüßung die Hand gibt, die Hand kräftig drückt, sie dabei ansieht und einen Diener macht – ein Kopfnicken, um dem Erwachsenen seinen Respekt zu zollen. Ich mache den Diener heute noch, ganz unbewusst, automatisiert. Es hat ganz sicher nicht geschadet, in meinem Leben gut erzogen worden zu sein. Danke, Mama!

    v.l.n.r.: Lars, Mama Irene, meine Schwester Petra, mein Vater Hans-Ulrich und meine Schwester Nicole

    Eine einzige Backpfeife habe ich von ihr bekommen. Sehr lehrreich: Man lügt seine Mutter nicht an … oder besser … Mütter sind nicht blöd! Eine wirklich schöne Geschichte, die es verdient hat, einmal aufgeschrieben zu werden.

    In Syke, wo ich groß geworden bin, hatten wir den täglichen Genuss, Brötchen jeden Morgen an die Haustür geliefert zu bekommen – ein herrlicher Service. Eines Abends kam meine Mutter in mein Zimmer und fragte mich, ob ich noch ein Brötchen zum Abendbrot essen wollte. Ich bejahte und bekam es in mein Zimmer geliefert.

    Irgendwie hatte ich aber gar keinen Hunger, also versteckte ich das Brötchen in meinem Mülleimer und kam mir sehr clever vor. Was ich kindlicher Trottel aber idiotischerweise nicht bedacht hatte, war, dass meine Mutter, wenn ich in der Schule war, mein Zimmer aufräumte und die Mülleimer leerte.

    Einen Tag später: „Ein Brötchen?“ – „Ja.“ Geliefert. Ab damit in den Mülleimer. Hat ja gestern auch funktioniert.

    Eine halbe Stunde später schickte mich meine Mutter unter einem fadenscheinigen Vorwand in den Keller und muss wohl den Mülleimer kontrolliert haben.

    Gut gelaunt betrat ich mein Zimmer. Meine Mutter hinterher: „Na, hat das Brötchen geschmeckt?“ – „Ja!“
    RUMS! Einschlag linke Backenseite → Kaliber: brauch ich nicht noch mal!
    „Lüg mich nie wieder an!“, sprach’s, drückte mir den Mülleimer in die Hand und verließ mein Zimmer.

    Hab ich meine Mutter noch mal angelogen? Nein! Bin ja nicht blöd und lerne schnell!

    Danke liebe Nicci und liebe Petra für dieses wundervolle Lied!

    Herbert Grönemeyer: Der Weg…

    Ich kann nicht mehr sehen
    Trau‘ nicht mehr meinen Augen
    Kann kaum noch glauben
    Gefühle ha’m sich gedreht
    Ich bin viel zu träge
    Um aufzugeben
    Es wär‘ auch zu früh
    Weil immer was geht

    Wir waren verschworen
    Wären füreinander gestorben
    Haben den Regen gebogen
    Uns Vertrauen geliehen
    Wir haben versucht
    Auf der Schussfahrt zu wenden
    Nichts war zu spät
    Aber vieles zu früh

    Wir haben uns geschoben
    Durch alle Gezeiten
    Haben uns verzettelt
    Uns verzweifelt geliebt
    Wir haben die Wahrheit
    So gut es ging verlogen
    Es war ein Stück vom Himmel
    Dass es dich gibt

    Du hast jeden Raum
    Mit Sonne geflutet
    Hast jeden Verdruss
    Ins Gegenteil verkehrt

    Nordisch nobel
    Deine sanftmütige Güte
    Dein unbändiger Stolz
    Das Leben ist nicht fair

    Den Film getanzt
    In einem silbernen Raum
    Vom goldenen Balkon
    Die Unendlichkeit bestaunt
    Heillos versunken, trunken
    Und alles war erlaubt
    Zusammen im Zeitraffer
    Mittsommernachtstraum

    Du hast jeden Raum
    Mit Sonne geflutet
    Hast jeden Verdruss
    Ins Gegenteil verkehrt

    Nordisch nobel
    Deine sanftmütige Güte
    Dein unbändiger Stolz
    Das Leben ist nicht fair

    Dein sicherer Gang
    Deine wahren Gedichte
    Deine heitere Würde
    Dein unerschütterliches Geschick

    Du hast der Fügung
    Deine Stirn geboten
    Hast ihn nie verraten
    Deinen Plan vom Glück
    Deinen Plan vom Glück

    Ich gehe nicht weg
    Hab‘ meine Frist verlängert
    Neue Zeitreise
    Offene Welt
    Habe dich sicher
    In meiner Seele
    Ich trag‘ dich bei mir
    Bis der Vorhang fällt
    Ich trag‘ dich bei mir
    Bis der Vorhang fällt

  • Über mich…

    • Ich will mich nicht verändern, ich lasse mich nicht verbiegen, ich bin zufrieden mit mir!
    • Ich habe nur Scheiße im Kopf und mache jeden Schabernack mit.
    • Ich lache gerne und mag den Humor von Loriot
    • Louis de Funès: „Nein!!!…Doch!!!!…Oh!!!
    • Fanatischer Werder-Fan
    • Teamunfähig
    • Konfliktfähig
    • Ich habe eine eigene Meinung.
    • Ich habe eine besondere Affinität zu Glöckchen: „Immer wenn ein Glöckchen klingelt, bekommt ein Engel seine Flügel!“ Aus welchem Film ist das??? RICHTIG: „IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN!!!“
    • Für meine Familie würde ich ALLES tun!
    • Ich hasse schlecht-erzogene dumme Menschen
    • Mir ist es komplett egal, was andere über mich denken
    • Menschen die ich wirklich mag: 2 Noahs, Natalie, Marga, Robert, Veronika, Patrick, Oliver, Olaf, Carsten, Jessica, alle Spieler von Werder 8 (!), Adam, Dirk, Marina, Katja, Jens, Peter, Uwe
    • Es gibt einen Schachgott, der für Gerechtigkeit sorgt!
    • Ich hätte gerne die innere Ruhe und Gelassenheit von meinem Sohn Noah
    • Bevor man bei Problemen auf andere zeigt, erst einmal gründlich überlegen: was ist mein Part in diesem Konflikt!?

    „Denke immer daran:
    Ein Mann, der Freunde hat,
    ist niemals ein Versager!“

    …aus dem Film „Ist das Leben nicht schön???“