Der erste Satz in „Über mich…“ lautet:
Gestern geschrieben, heute schon hinfällig.
Ich muss funktionieren.
Ich muss Vorbild für meine Kinder sein! Bin ich das nicht schon seit 24 Jahren in Perfektion!?
Was sollen andere von mir denken, wenn ich nicht den Erwartungen entspreche? Sollte mir das nicht scheißegal sein?
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich weiß es nicht.
Ich hasse Beerdigungen, ich hasse bis auf meinen Sohn und seine Freundin alle, die da aufschlagen, am Grab heulen und zehn Minuten später fröhlich an der Kaffeetafel sitzen und sich lustige Anekdoten erzählen. Leichenschmaus!? Was für eine verlogene Scheiße!
Ich fahre hin. Werde den Erwartungen entsprechen. Alle werden sich freuen, dass Lars mal wieder funktioniert.
Nur der kleine Dicke wird leiden und gute Miene zum bösen Spiel machen, sich und sein Leben hassen.
IST DAS NICHT SUPER!?
Was wirklich wichtig ist, ist dieses Bild:

Mama, du weißt wie sehr ich Dich geliebt habe und immer lieben werde!
